Einzelwette bei Sportwettten - Erklärung im Wettlexikon

Einzelwette bei Sportwetten

Alles begann mit der Einzelwette: So oder so ähnlich könnte der erste Satz einer Abhandlung zur Geschichte der Wetten lauten. Die Einzelwette ist die einfachste Wettform, die sogar Personen bekannt ist, die sich nicht mit Sportwetten beschäftigen. Sie bezieht sich auf ein Ereignis und einen Tipp. Ob bwin, Tipico oder ein anderer Wettanbieter, sie alle kennen drei Arten von Einzelwetten, die sich deutlich voneinander unterscheiden: die 2-Wege-Wette, die 3-Wege-Wette und die Siegwette.

Einzelwette als 2- oder 3-Wege-Wette

Wie die Begrifflichkeit erahnen lässt, gibt es bei der 2- bzw. 3-Wege-Wette zwei oder drei unterschiedliche Ausgänge bei einem Sportwettkampf. Dargestellt werden die Ausgänge durch Zahlen und Buchstaben. Für gewöhnlich verwenden Buchmacher die Kürzel »1«, »2« und »X«. Einige Booker bevorzugen anstelle des »X« eine »0«, womit jedoch das gleiche ausgedrückt wird. Bei der 2-Wege-Wette gibt es die »0« bzw. das »X« nicht, da nur zwei unterschiedliche Spielausgänge möglich sind.

Das bedeuten die Kürzel der Booker

Mit der »1« wird dargestellt, dass der erstgenannte Spieler bzw. das Heimteam den Wettkampf gewinnt. Für einen Auswärtssieg oder den Erfolg des zweitgenannten Spielers steht hingegen die »2«. Stehen nur diese zwei Zahlen als Tippoption auf dem Wettschein, ist es eine 2-Wege-Wette. Bei ihr gilt die Chance von 50:50. Ein gutes Beispiel für diese Wettform sind Tennisspiele, denn ein Unentschieden wie beim Fußball tritt nie auf. Wird aus der 2-Wege-Wette eine 3-Wege-Wette, ist demnach ein Unentschieden möglich. Dieses ist die dritte Option, die durch ein »X« oder ein »0« symbolisiert wird. Hierbei ist zu beachten, dass bei Unentschieden-Tipps, die reguläre Spielzeit herangezogen wird.

Die Einzelwette als Siegwette

Einzelwette als Siegwette

Bei der Siegwette geht es darum, auf das Team oder den Spieler zu setzen, der bei dem jeweiligen Spiel als Sieger hervortreten wird. Diese Wettform hat ihren Anfang bei den Pferderennen genommen, bei denen die Spieler ihren Einsatz auf ein Pferd setzten. Selbstverständlich lässt sich die Siegwette als Einzelwette auf die unterschiedlichsten Sportarten übertragen. Doch dies ist nicht alles. Es gibt sie ferner in den verschiedensten Varianten, obgleich sie immer als Einzelwette abgegeben wird. Allerdings bieten ausgesuchte Buchmacher die Siegwette zudem als Kombination und als Systemwette an. In den klassischen Siegwetten kann sogar ein Handicap vorkommen.

So simpel, wie das Konzept Siegwette ist, ist das Wetten mit ihr nicht. Insbesondere Anfängern wird oft von dieser Wettform abgeraten, da es gutes Grundwissen in der jeweiligen Sportart unerlässlich ist. Die hohen Quoten sind zwar verlockend, aber sie können auch zu immensen Verlusten führen. Sportwetter sollten vor einer Siegwette sich die Mannschaften bzw. Spieler sehr genau anschauen und analysieren. Immerhin ist ein konkreter Tipp gefragt.

Einzelwetten und die Bedeutung der Wettquoten

Ganz gleich, um welche Einzelwette es sich handelt, stets gibt der Buchmacher die Wettquote an. Mit dieser wird dokumentiert, wie der Wettkampf vermutlich ausgehen wird. Zumeist gibt der Buchmacher sie als Dezimalzahl an. Je geringer der Booker die Wettquote ansetzt, desto wahrscheinlicher ist, dass dieses Team gewinnen wird.

So lässt sich der Gewinn berechnen

Einzelwette Gewinn berechnen

Jede Wette und jeder Spielausgang hat eine gewisse Quote. Wie hoch euer Einsatz ist, könnt ihr für gewöhnlich frei bestimmen. Teilweise gibt es allerdings einen Mindesteinsatz, der oft bei lediglich zehn Eurocent liegt. Einige Booker verlangen mindestens einen Euro pro Wette. Auch nach oben kann es ein Limit geben, welches jedoch die wenigsten Sportwetter jemals erreichen. Um den Gewinn zu berechnen, wird der Einsatz mit der Wettquote der Einzelwette multipliziert. Liegt die Quote bei soliden 1,50 und der Einsatz bei fünf Euro beträgt der Gewinn sieben Euro und 50 Cent. Abzüglich des Einsatzes wäre der Nettogewinn daher zwei Euro und 50 Cent.

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