Besteuerung bei Wettgewinnen in Deutschland

In Deutschland gibt es zahlreiche Steuern. Das Vermögen an sich wird daher besteuert, sofern die Eigentümer eines Vermögens es nicht schaffen dieses Vermögen ausreichend aufzuteilen, sodass eine Versteuerung zu umgehen ist. Eine gewisse Ausnahme stellen zunächst Gewinne aus der Lotterie dar. Diese Gewinne dürfen zunächst nicht versteuert werden. Allerdings geht ein Gewinn aus einer Lotterie dann in das persönliche Vermögen über. Eine Vermögenssteuer würde ab einem bestimmten Zeitpunkt für einen Steuerzahler aber anfallen. Der Gewinn aus einer Wette ist für einen Bürger dennoch eine Ausnahme. Zunächst ist ein Gewinn nicht zu versteuern. Es fand aber eine Änderung des RennwLottG, des Rennwett- und Lotteriegesetzes, statt. Diese Änderung weist zunächst auf eine Zahlung von Steuern von 5% des Einsatzes hin. Allerdings trägt diese Steuer wohl zunächst nicht die Person, die einen Gewinn erzielt, sondern der Anbieter. Somit scheint der Wetter immer noch nicht in die Pflicht gerufen zu sein.

Das Verfahren für Wettgewinne

Besteuerung bei Wettgewinnen

Es gibt eine klare gesetzliche Regelung für Wettgewinne in Deutschland. Und zwar besagt diese, dass Gewinne aus Sportwetten in Österreich oder Deutschland nicht der Steuerpflicht unterliegen. An solch einer Stelle tritt der § 2 Abs. 3 EStG in Kraft. Einnahmen aus dem Bereich einer Teilnahme an Glücksspielen, Gewinnspielen oder eben Wetter ist steuerfrei. Hingegen gibt es in diesem Steuergesetz aber sieben Einkunftsarten, die versteuert werden müssten. Sollte ein Wetter in Deutschland ein Wettkonto besitzen, wird der Gewinn aus Wetten und Glücksspielen zu 100 % an den Wetter ausbezahlt. Es fallen keine Angaben an den Staat an. Der Wetter muss lediglich mit eventuellen Gebühren rechnen, die ein Wettanbieter verlangen würde. Ein Wettbüro oder Buchmacher müsste allerdings eine Abgabe oder Steuer an den Staat bezahlen. Nur für den Fall, dass es eine Steuer für Wetten gäbe, so könnte sich ein Bürger in logischer Konsequenz ebenso die Verluste über seine Steuererklärung erstatten lassen. Eine Erstattung ist aber nicht realisierbar. Somit werden die Gewinne nicht versteuert.

Besondere Regelungen

Besteuerung Besondere Regelungen

Wettgewinne für Privatpersonen bleiben steuerfrei. Allerdings gibt es Personen, die über einen langen Zeitraum hinweg professionell wetten und damit deutliche Gewinne erzielen. Berufsspieler sind wiederum gewerbetreibend und damit steuerpflichtig. Dies gilt ab einem gewissen Betrag, der gewonnen wurde. Trotzdem gibt es keine Definition der Ämter solch eines Einkommens. Es gibt keine klare Grenze und es gibt keine Einnahmenhöhe, die als monatlicher Umsatz gelten könnte. Sollte das Wetten die Haupteinnahmequelle einer Person sein, dann sollte sich diese bei den Finanzämtern entsprechend eine Auskunft einholen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Person sonst nicht über Einkünfte verfügt. Üblicherweise ist eine Einnahme aus Wetten dennoch nicht zu versteuern. Wie bereits angesprochen gibt es in Deutschland eine Kapitalertragssteuer und eine Abgeltungssteuer. Sobald ein Gewinn folglich angelegt ist und Zinserträge generiert, erhält der Staat entsprechende Steuerabgaben, sofern der Betrag die Freibeträge von Freistellungsaufträgen überschreitet. Trotzdem fällt für den Wetter noch etwas an. Denn die 5 %, die der Anbieter entrichten muss, werden nach Möglichkeit gern abgewälzt. Flüchtet der Anbieter nichts ins Ausland, ist etwa

  • der Wetteinsatz um 5 % niedriger,
  • behält der Buchmacher 5 % des Wettgewinns ein,
  • erhöht der Buchmacher die Quote für den Wetter oder
  • der Buchmacher verhält sich doch kundenfreundlich.

Es gibt unterschiedliche Arten von Reaktionen auf das Wettgesetz. Das Gesetz ist seit dem Jahr 2012 aktiv und eine Anpassung auf Seiten der Anbieter und Buchmacher hat bereits stattgefunden. Nicht wenige der Buchmacher sind aus diesem Grund nun auf den europäischen Inseln angesiedelt oder noch weiter weg, da nur dort ein steuerfreies Angebot möglich ist. Zunächst macht dies nicht einen seriösen Eindruck, aber solange Spieler lediglich bekannte Angebote nutzen, kann es zu keinen Ungereimtheiten kommen.

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